5 Jahre Bunt statt braun e.V. am 24. August 2005 gefeiert
Das große Fest zum 5-jährigen Bestehen von Bunt statt braun e.V. mit der anschließenden Kulturnacht im Stadthafen fand großen Anklang. In der Compagnie de Comédie und unter strahlend blauem Himmel versammelten sich schätzungsweise 1.500 Menschen - Freunde, Unterstützer, Partner und Interessierte -, um die vergangenen fünf Jahre seit Bestehen der Bürgerinitiative zu reflektieren und ihren Willen zur Stärkung der interkulturellen Akzeptanz in unserer Gesellschaft auszudrücken.
Nach der Festrede der Vorsitzenden unseres Vereins Britta Volle bekräftigten Oberbürgermeister Roland Methling, der Geschäftsführer der IHK Rostock Rolf Paarmann, der Vorsitzende des Ausländerbeirates der Hansestadt Rostock Dr. Maher Fakhouri, der Gründungsvorsitzende Jan Baginski und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Harald Ringstorff ihre Wertschätzung der bislang geleisteten Arbeit von Bunt statt braun e.V. und hoben die außerordentliche Wichtigkeit des weiteren gesellschaftlichen Engagements für ein demokratisches Miteinander in unserer Zeit hervor.
Eines wurde deutlich: Nur gemeinsam, unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Kreise, können wir langfristig ein Klima in der Region aufrecht erhalten, in dem Rechtsextremismus keine Nahrung findet. Dass Stadt, Land und Wirtschaft zu diesem Anlass so deutlich Position bezogen haben, ist für die zukünftige Arbeit des Vereins von großer Wichtigkeit. Auch das gute Medienecho zu dieser Festveranstaltung hat uns sehr gefreut.
Damit hat der Verein viel Rückenwind für die Bewältigung der Herausforderungen für die kommenden fünf Jahre erhalten.
Nach der Festrede der Vorsitzenden unseres Vereins Britta Volle bekräftigten Oberbürgermeister Roland Methling, der Geschäftsführer der IHK Rostock Rolf Paarmann, der Vorsitzende des Ausländerbeirates der Hansestadt Rostock Dr. Maher Fakhouri, der Gründungsvorsitzende Jan Baginski und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Dr. Harald Ringstorff ihre Wertschätzung der bislang geleisteten Arbeit von Bunt statt braun e.V. und hoben die außerordentliche Wichtigkeit des weiteren gesellschaftlichen Engagements für ein demokratisches Miteinander in unserer Zeit hervor.
Eines wurde deutlich: Nur gemeinsam, unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Kreise, können wir langfristig ein Klima in der Region aufrecht erhalten, in dem Rechtsextremismus keine Nahrung findet. Dass Stadt, Land und Wirtschaft zu diesem Anlass so deutlich Position bezogen haben, ist für die zukünftige Arbeit des Vereins von großer Wichtigkeit. Auch das gute Medienecho zu dieser Festveranstaltung hat uns sehr gefreut.
Damit hat der Verein viel Rückenwind für die Bewältigung der Herausforderungen für die kommenden fünf Jahre erhalten.
Kulturnacht Bunt statt braun 2005 - ein großer Erfolg
Die unmittelbar anschließende Kulturnacht Bunt statt braun war eine wunderbare Mischung verschiedenster Darbietungen -Inspiration und Genuss zugleich. Die 19 Gruppen, die zum Teil ohne Gage auftraten, haben mit Konzerten und Vorführungen an diesem eindrucksvollen Abend ihr Können unter Beweis gestellt und damit den Gedanken einer Welt in kultureller Vielfalt zum Anfassen nah gebracht. Erwachsene wie auch Kinder ließen sich an der Freilichtbühne, in der Bühne 602 und im Foyer von den vorgeführten Tänzen, Aufführungen und pointierten Songs mitreißen. Die in Rostock interkulturell engagierten Kulturgruppen luden zum Lauschen und Schauen, Nachdenken, Lachen und Mittanzen ein, darunter Klub INA, Zirkus Fantasia, ARThus, Nadejda, Akanga, Los Talidos, Theater Mechaje, Movimento, Zartgesottene Melodealer, Pantomimin Dagmar Dark, die Filmemacher Bastubbe und Griffith, Hikmat Al-Sabty, Christine Kadow und als abschließender Höhepunkt die Timskis. Neu beteiligte Gruppen wie Dietrich & Raab und proTon bestachen mit Witz, Humor und Feingefühl, die Sängerin Aurelia Piero gab in Begleitung von Dorothee Frei ein russisch-französisches Chanson-Konzert erster Klasse und die Reggae-Band Nyabinghi heizte vor allem für das tanzwütige Publikum die Stimmung tüchtig an. Hoffentlich werden viele von ihnen auch zukünftige Veranstaltungen mit ihrem Können bereichern! Die Kulturnacht wurde vom Kultusministerium M-V und von der Hansestadt Rostock gefördert. Praktische Unterstützung leisteten die Compagnie de Comédie als Gastgeberin, MAU-Club und Hörsturz für die technische Produktion sowie Reederei F. Laeisz, HERO Hafen- und Entwicklungsgesellschaft, Hanseatische Brauerei, Ripka Catering, Zelck, Grönfinger, Blumen Guhl und 33 weiteren Sponsoren, die Gutscheine, Eintrittskarten, Haushaltsgeräte, Bücher, T-Shirts u.v.m. zur Tombola beitrugen. Viele Gäste haben durch großzügige Spenden und Kauf von Tombola-Losen einen Beitrag zur weiteren Projektarbeit von Bunt statt braun e.V. geleistet. Ebenfalls wertvoll war uns die Mithilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Susanne Reichwein und der Praktikantin Anne Köster. Alle zusammen trugen zu diesem sehr heiteren und inspirierenden und von guter interkultureller Zusammenarbeit zeugenden Fest bei. Allen Mitgliedern und Unterstützern sei an dieser Stelle nochmals sehr herzlich gedankt.
Aktuelle Projekte in Verbindung mit der „Nacht der Kulturen“
Die traditionelle „Nacht der Kulturen“ ist wieder für Herbst nächsten Jahres geplant. Bis dahin sollen zwei neue Projekte vorangebracht werden, deren Ergebnisse unmittelbar in dieses große multikulturelle Fest einmünden sollen:
(1) Zum Einen erstellt Bunt statt braun in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine Weltmusik-CD mit korrespondierender CD-ROM. Bei diesem vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung geförderten und von Saturn mitgesponsorten Projekt wird ein großes Spektrum von interkulturell engagierten Künstlergruppen und Migrantenvereinen unter ethno-musikologischen, gesellschaftspolitischen und geschichtlichen Aspekten vorgestellt, um als Basis für kreative interkulturelle Jugendarbeit in M-V, auch an Schulen, zu dienen.
Mit Hilfe der CD wollen wir z.B. Jugendgruppen zu einer Zusammenarbeit mit Künstlergruppen in Vorbereitung auf die „Nacht der Kulturen“ motivieren, indem sie etwa Choreographien zu Musikstücken entwickeln und aufführen. LehrerInnen soll das didaktische Material als weitere Hilfestellung für die Umsetzung des Rahmenplans zur interkulturellen Erziehung in Ergänzung zu unserer didaktischen Handreichung „Mitten unter uns“ dienen.
(2) Zum Anderen beginnt Bunt statt braun e.V. ab sofort mit einem neuen, zweijährigen Projekt mit Workshops zur globalisierten Arbeitswelt, bei dem in Zusammenarbeit mit berufs- und weiterbildenden Schulen und interkulturell engagierten Vereinigungen Jugendliche die Gelegenheit erhalten, unter fachkundiger Betreuung eigene, kreative Projektideen rund um Demokratie, interkulturelle Kompetenz und globalisierte Arbeitswelt auszuarbeiten und im Rahmen von Workshops umzusetzen. Ihre Ergebnisse können sie u.a. zur „Nacht der Kulturen“ in der Öffentlichkeit präsentieren.
Ziel dieses vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Vorhabens ist es, den Weg für eine langfristig auch in der beruflichen Bildung verankerten interkulturellen Erziehung zu bahnen, um wichtige Schlüsselqualifikationen von jungen angehenden ArbeitnehmerInnen in einer globalisierten Arbeitswelt zu verbessern.
So denken wir, dass die verschiedenen aktuellen Projekte von Bunt statt braun e.V. sinnvoll ineinander greifen und Synergie-Effekte entstehen, die den großen Aufwand, der mit der Vielzahl Kooperationspartner einhergeht, kompensieren.
(1) Zum Einen erstellt Bunt statt braun in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine Weltmusik-CD mit korrespondierender CD-ROM. Bei diesem vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung geförderten und von Saturn mitgesponsorten Projekt wird ein großes Spektrum von interkulturell engagierten Künstlergruppen und Migrantenvereinen unter ethno-musikologischen, gesellschaftspolitischen und geschichtlichen Aspekten vorgestellt, um als Basis für kreative interkulturelle Jugendarbeit in M-V, auch an Schulen, zu dienen.
Mit Hilfe der CD wollen wir z.B. Jugendgruppen zu einer Zusammenarbeit mit Künstlergruppen in Vorbereitung auf die „Nacht der Kulturen“ motivieren, indem sie etwa Choreographien zu Musikstücken entwickeln und aufführen. LehrerInnen soll das didaktische Material als weitere Hilfestellung für die Umsetzung des Rahmenplans zur interkulturellen Erziehung in Ergänzung zu unserer didaktischen Handreichung „Mitten unter uns“ dienen.
(2) Zum Anderen beginnt Bunt statt braun e.V. ab sofort mit einem neuen, zweijährigen Projekt mit Workshops zur globalisierten Arbeitswelt, bei dem in Zusammenarbeit mit berufs- und weiterbildenden Schulen und interkulturell engagierten Vereinigungen Jugendliche die Gelegenheit erhalten, unter fachkundiger Betreuung eigene, kreative Projektideen rund um Demokratie, interkulturelle Kompetenz und globalisierte Arbeitswelt auszuarbeiten und im Rahmen von Workshops umzusetzen. Ihre Ergebnisse können sie u.a. zur „Nacht der Kulturen“ in der Öffentlichkeit präsentieren.
Ziel dieses vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Vorhabens ist es, den Weg für eine langfristig auch in der beruflichen Bildung verankerten interkulturellen Erziehung zu bahnen, um wichtige Schlüsselqualifikationen von jungen angehenden ArbeitnehmerInnen in einer globalisierten Arbeitswelt zu verbessern.
So denken wir, dass die verschiedenen aktuellen Projekte von Bunt statt braun e.V. sinnvoll ineinander greifen und Synergie-Effekte entstehen, die den großen Aufwand, der mit der Vielzahl Kooperationspartner einhergeht, kompensieren.
Aktiv gegen Rechtsextremismus
Wir freuen uns, im September diesen Jahres als neues Mitglied in die Arbeitsgruppe Extremismus des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung M-V aufgenommen worden zu sein. Hier möchten wir uns mit Blick auf die langfristige und überregionale Qualitätssicherung der Arbeit gegen Rechtsextremismus sinnvoll einbringen. Wir rechnen damit, dass Rechtsradikale im kommenden Jahr anlässlich der Landtagswahlen in ganz M-V wieder sehr viel stärker Präsenz zeigen werden. In weiser Voraussicht wollen wir die im letzten Jahr begonnene, ressourcenschonende Plakataktion „Wir zeigen den Rechtsradikalen die kalte Schulter“ in Rostock ausbauen, neue Teilnehmer gewinnen und in größerer Auflage veröffentlichen. Dank der wertvollen Unterstützung bei der Erstellung der Plakate durch das Medien- und Rechenzentrum der Universität Rostock können teilnehmende Gruppen zum günstigen Preis von 17,50 € ein individuell angefertigtes DIN A0-Plakat bestellen. Weitere Infos unter www.buntstattbraun.de unter den Rubriken Mitmachen und Aktuelle Projekte oder telefonisch. Beispiele für bereits fertige Plakate senden wir Ihnen gern auf Nachfrage zu. Ziel ist es, die vorhandenen 22 Plakate auf 50 aufstocken zu können, um sie öffentlichkeitswirksam entlang von Straßenzügen, aber auch als Ausstellung präsentieren zu können. Wir laden Sie sehr herzlich zur Teilnahme ein!
Hier noch eine Information zu rechtsextremem Propaganda-Material: Sollten Sie - etwa über Ihre Kinder im Schulalter - mit der so genannten Schulhof-CD der NPD, die in den vergangenen Wochen gratis an Schulen in M-V verteilt worden ist, in Kontakt kommen, bitten wir Sie um Benachrichtigung. Gern informieren wir Sie umgekehrt ausführlicher über die in den Texten versteckten, fremdenfeindlichen oder nationalistischen Aussagen und über Gegenmaßnahmen wie etwa Rücktauschaktionen.
Hier noch eine Information zu rechtsextremem Propaganda-Material: Sollten Sie - etwa über Ihre Kinder im Schulalter - mit der so genannten Schulhof-CD der NPD, die in den vergangenen Wochen gratis an Schulen in M-V verteilt worden ist, in Kontakt kommen, bitten wir Sie um Benachrichtigung. Gern informieren wir Sie umgekehrt ausführlicher über die in den Texten versteckten, fremdenfeindlichen oder nationalistischen Aussagen und über Gegenmaßnahmen wie etwa Rücktauschaktionen.
Aktion SOS-Eingang
Unser Vorrat an SOS-Eingangs-Aufklebern neigt sich dem Ende. Um den Bedarf für eine Neuauflage festzustellen, versenden wir daher zur Zeit an alle diejenigen, die sich an der Aktion SOS-Eingang beteiligen oder beteiligt haben, ein Schreiben mit Bitte um Rückmeldung, welche Erfahrungen sie mit dem SOS-Eingangs-Aufkleber gesammelt haben und ob sie weitere Exemplare des Aufklebers wünschen. Wir freuen uns, wenn auch Sie uns Ihr Interesse an einer Teilnahme an dieser seit 2001 laufenden Aktion mitteilen!
