Gedenkveranstaltung für Eckard Rütz am 25.11.13 um 17.00 Uhr am Schießwall in Greifswald

In der Nacht vom 24. zum 25. November 2000 wurde Eckard Rütz in Greifswald von 3 Neonazis zu Tode geprügelt. Die Täter rechtfertigten ihren Mord mit sozialchauvinistischen Argumenten. Dieser, und der Mord an Klaus Dieter Gerecke knapp ein halbes Jahr zuvor lösten in Greifswald einen “Aufschrei der Anständigen” aus, der jedoch nach kurzer Zeit wieder versiegte. Es dauerte insgesamt sieben Jahre bis dem Opfer, Eckard Rütz, und dieser brutalen Tat ein Gedenkort eingeräumt wurde. Dies geschah nicht etwa auf Initiative der Stadt sondern durch die Arbeit des antifaschistischen Bündnisses “Schon vergessen?”, das sich anlässlich seines 6. Todestages gründete und mit viel Kraft und Kreativität die Gedenksteinlegung letztendlich realisierte. Der Gedenkstein für Eckard Rütz auf dem Vorplatz der Mensa am Schießwall wurde schließlich im Herbst 2007 gelegt.