Aktion SOS-Eingang

Im Juli 2001 startete die Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. die Initiative SOS-Eingang.

Mit dem SOS-Aufkleber an ihrer Tür, der in Anlehnung an die Brandenburger Aufkleber entstanden ist, signalisieren die Teilnehmer der Aktion, Menschen in Notsituationen direkte Hilfe anzubieten. In der Öffentlichkeit wird somit Solidarität mit den Betroffenen von rassistischen und gewalttätigen Übergriffen gezeigt und gleichzeitig deutlich gemacht, dass keine derartigen Übergriffe und Tendenzen von der Gesellschaft geduldet werden.
Ebenfalls angegeben sind Telefonnummern, unter denen Kontakte hergestellt und konkrete Hilfe angeboten werden.
Seit dem Start sind annähernd 7000 Aufkleber, teils auch in andere Bundesländer verschickt worden. Aber das ist noch lange nicht genug, denn je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist die präventive Wirkung in der Öffentlichkeit.
Daher bitten wir Sie:
Zeigen Sie Zivilcourage und beteiligen Sie sich an der Aktion!
Bringen Sie die Aufkleber an und helfen Sie in Notsituationen.
Denn je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist die Wirkung der Botschaft in der Öffentlichkeit.
Als Ergänzung des SOS-Aufklebers wurden Hinweise zum Umgang mit direkter Gewalt erarbeitet.
» Hinweis zum Umgang mit direkter Gewalt [pdf:93 KByte]


Folgen Sie dem Beispiel der circa 120 nordostdeutschen Unternehmen und Einrichtungen, die sich schon zu der Initiative bekannt haben.
In Rostock sind darunter z.B. die Häuser, die der Stadtverwaltung und der WIRO gehören, die universitären Einrichtungen, die Straßenbahnen und Busse, die Kirchen, sowie viele Einzelhändler und Cafés, die allesamt den SOS-Aufkleber tragen.
Denn ALLE in der Region lebenden Menschen sollen sich sicher fühlen können, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion.
Ebendies ist auch für die internationalen Beziehungen Rostocks unabdingbar.
Mit dem Aufkleber erhalten Sie Tipps für ein deeskalierendes Verhalten in gewalttätigen Situationen sowie Kontaktnummern der Polizei, des Landeskriminalamtes und Telefonnummern, die weitergehende Hilfe, auch vor Ort, anbieten.
Das Projekt wurde in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern realisiert.

Bestellen können Sie den Aufkleber entweder unter post@buntstattbraun.de oder über das Bestellformular.

» Bestellformular [pdf:16 KByte]

(Hinweis: Die gewünschten Materialien und die Verpackung sind kostenlos. Lediglich die Portokosten in Abhängigkeit der bestellten Ware sind zu übernehmen. Diese können in Form von Briefmarken bezahlt werden.
Die Selbstabholung ist ggf. nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem Büro von Bunt statt braun möglich.)