Braune Ökologen. Neue Herausforderungen in der Auseinandersetzung, Themenabend in der Heinrich-Böll-Stiftung, Do, 12.01.2012, 18 Uhr | Haus-Böll, Mühlenstraße 9, 18055 Rostock

Rechtsextreme, die sich gegen grüne Gentechnik wehren, sich an Anti-Atom-Protesten beteiligen und völkische Siedler, die biologische Landwirtschaft betreiben, sind seit einigen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern anzutreffen. Dabei können die „braunen Ökologen“ auf lange Traditionslinien verweisen, die sich von den Ursprüngen des Naturschutzgedankens bis zum modernen Rechtsextremismus ziehen. Längst nutzen sie das vermeintlich dem grünen Spektrum zuzuordnende Thema Ökologie für ihr rechtsextremistisches Weltbild und stellen unsere Zivilgesellschaft vor große Herausforderungen.

Am Abend will die Heinrich-Böll-Stiftung über Hintergrund und Strategie der rechtsextremen Tendenzen der aktuellen Siedlerbewegung informieren. Außerdem geht sie mit ihren Gästen den Fragen nach, warum „Braune Ökologen“ Fuß fassen können, welchen Einfluss sie haben, welche Rolle der NPD zukommt und wie sich die Zivilgesellschaft mit antidemokratischen Aktivitäten und Gruppen auseinander setzen kann.

Podium mit Toralf Staud, Journalist und Autor; Tatiana Volkmann, Mitarbeiterin der Ev. Akademie M-V; Richard Scherer, Soziologe und Theologe