Zivilcourage gegen Rechts. Politische Verantwortung für die Aufarbeitung rechter Untergrundnetzwerke in M-V

Wann:
29. April 2019 um 18:30 – 20:30
2019-04-29T18:30:00+02:00
2019-04-29T20:30:00+02:00
Wo:
Bühne 602
Kontakt:
BDP MV e.V.

Sie sollen sich verabredet haben, an einem „Tag X“ Menschen aus dem
linken Spektrum zu ermorden: Polizisten, Soldaten und Reservisten aus
Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundesanwaltschaft führt im Fall „Nordkreuz“
Ermittlungen wegen schwerer, staatsgefährdender Gewalttaten, auch gegen
einen Rostocker Anwalt und Bürgerschaftsabgeordneten. Eine vom
Landesinnenministerium einberufene Expert*innen-Kommission verspricht
seit über einem Jahr einen Zwischenbericht. Veröffentlicht wurde bisher
nichts.

In der Podiumsdiskussion soll geklärt werden, warum immer wieder
Mecklenburg-Vorpommern den Nährboden für rechte Strukturen bildet.
Beispielhaft soll näher auf das mutmaßliche rechtsterroristische
Netzwerk „Nordkreuz“ und dessen Verbindungen in den Reservistenverband
M-V eingegangen werden. Wo bleibt die zivilgesellschaftliche Empörung?
Wie transparent ist die juristische Aufarbeitung von Hannibals Netzwerk
und wo bleiben die politischen Konsequenzen?

Podiumsdiskussion mit:
– Martina Renner (Mitglied des Bundestages und des Innenausschusses für
die LINKE)
– Dirk Friedriszik (Mitglied des Landtages und des Innen- und
Rechtsausschusses für die SPD)
– Oliver Cruzcampo (Experte für Extreme Rechte in M-V)
– Christina Schmidt (taz-Journalistin)

https://www.facebook.com/events/382186449289237/

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