Veranstaltungskalender

Mai
11
Do
Generation Lichtenhagen“ von 1992 bis zum NSU?
Mai 11 um 19:00 – 21:00

Die Veranstaltungsreihe „Rostock-Lichtenhagen 1992 -2017“ der Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock in Kooperation mit parteinahen Stiftungen.

Generation Lichtenhagen“ von 1992 bis zum NSU?
Sozialisation rechtsextremer Akteure von Hoyerswerda und Lichtenhagen zum NSU
Referentin: Heike Kleffner

in Kooperation mit der „Rosa Luxemburg Stiftung“, MV (

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jun
1
Do
Sinti und Roma | Die unerwünschte Minderheit
Jun 1 um 19:00 – 21:00

Die Veranstaltungsreihe „Rostock-Lichtenhagen 1992 -2017“ der Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock in Kooperation mit parteinahen Stiftungen.

Sinti und Roma | Die unerwünschte Minderheit.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Benz.

in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, MV

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jun
27
Di
Ausstellung „Verordnete Solidarität. Der Umgang mit ´Fremden`in der DDR“
Jun 27 – Aug 26 ganztägig

Die Plakatausstellung „Verordnete Solidarität“ vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. zeigt die historischen Ursachen von Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Ostdeutschland. In den Blick genommen werden Aspekte der von „oben“ initiierten internationalen Solidarität und die verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Veranstalter: Außenstelle Rostock des BStU, Heinrich-Böll-Stiftung MV

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Di – Fr, 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 17 Uhr

Jul
6
Do
Wie kann Integration in der Kommune gelingen?
Jul 6 um 19:00 – 21:00

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung, MV
Die pogromartigen Ausschreitungen in Rostock Lichtenhagen im Jahr 1992 warfen nicht nur einen schweren Schatten auf das Bild der Stadt. Sie waren gleichzeitig auch mahnendes Motiv und Ansporn für ein besonderes Engagement für Integration in der Stadt. Dr. Wolfgang Richter, als damaliger als Ausländerbeauftragter der Stadt mit den Menschen im brennenden Haus eingeschlossen, bekleidete jahrelang das Amt des Ausländer- und später des Integrationsbeauftragten. Mit ihm und weiteren Beteiligten möchten wir „Rostock-Lichtenhagen 1992“ in den Fokus nehmen und mit dem Senator für Jugend, Sozia-les, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn die heutige Situation in Rostock beleuchten. Heute stehen wir vor neuen Herausforde-rungen in der Integrationsarbeit. Deshalb freuen wir uns, auch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam ein zukunftsfähiges Bild einer gelungenen Integrationsarbeit in Rostock zeichnen zu können.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die freie Journalistin Nathalie Nad-Abonj

Referenten:
Dr. Wolfgang Richter
Dr. Rubén Cárdenas
Steffen Bockhahn
weitere Akteure der kommunalen
Integrationsarbeit

Jul
19
Mi
Veranstaltung zur Ausstellungseröffnung „Verordnete Solidarität. Der Umgang mit ´Fremden`in der DDR“
Jul 19 um 18:00 – 21:00

Anlässlich des 25. Gedenkens an die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen zeigt das Bündnis „Groß Klein für Alle“ vom 20. Juli bis zum 8. September die Ausstellung „Die Verordnete Solidarität. Der Umgang mit »Fremden« in der DDR.“ Die Ausstellung wird am 19. Juli 2017 ab 18 Uhr mit prominenten Gästen im Börgerhus Groß Klein eröffnet. Die Plakatausstellung zeigt die historischen Ursachen von Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Ostdeutschland. Der problematische Umgang mit »Fremden« in Teilen der ostdeutschen Bevölkerung zieht sich bis in die Gegenwart. In den Blick genommen werden Aspekte der von »oben« initiierten internationalen Solidarität und die verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik.

Dr. Bernd Wagner eröffnet die Ausstellung mit einem Vortrag zu Rechtsextremismus in der DDR bis hin zu den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992. Dr. Wagner war während der DDR Kriminalpolizist, nach 1990 war er als Leiter der AG Extremismus innerhalb der Kriminalpolizei für die neuen Bundesländer zuständig. Durch diese Tätigkeiten ist er ausgewiesener Experte im Bereich Rechtsextremismus während und nach der DDR.

Zur Diskussion kommt anschließend Ingo Hasselbach hinzu, einer der bekanntesten Neonazi- Aussteiger der Bundesrepublik. Er schloss sich in der späten DDR der rechtsextremen Szene an, wurde nach 1990 zu einem führenden Kopf der Szene. 1993 entschied er sich zum Ausstieg und schrieb mehrere Bücher über seine Zeit als Neo-Nazi. Mit Dr. Bernd Wagner zusammen gründete er im Jahr 2000 die Initiative EXIT, um Ausstiegswilligen aus der rechtsextremen Szene zu helfen.  Die Ausstellungseröffnung ist kostenfrei.  Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Aug
15
Di
Ausstellung „Vietnamesische Rostocker. Ehemalige Vertragsarbeiter erzählen“
Aug 15 um 14:00 – Okt 27 um 16:00

In den 70er und 80er Jahren kamen zahlreiche Vietnamesinnen und Vietnamesen als Vertragsarbeitnehmer in die DDR. Ende der 80er Jahre waren es ca. 60.000 Frauen und Männer aus Vietnam, die hier arbeiteten und lernten. Wie war ihre Lebenssituation in Vietnam? Welche Vorstellungen hatten sie von der DDR und den Deutschen? Wie erlebten sie die Wendezeit, als plötzlich alles ungewiss war? Warum entschieden sie sich, hier zu bleiben, und wie sehen sie ihre Perspektive heute? Mit Erinnerungen aus ca. 30 Jahren, gesammelt in Gesprächen, und illustriert durch Fotografien und andere Zeitdokumente, widmet sich die Ausstellung diesen Fragen. Die Zitate und Bilder zeugen sowohl von den Höhepunkten als auch den Schwierigkeiten eines Lebens in einem (nicht mehr) fremden Land, die viele der Rostocker, die aus Vietnam gekommen sind, erlebt haben.