Veranstaltungskalender Vielfalt.Miteiander.Leben.

Hier finden Sie alle Veranstaltungen im Rahmen

„Vielfalt.Miteinander.Leben. 25 Jahre Rostock-Lichtenhagen. Erinnern und Mahnen.2017“

Mai
11
Do
Generation Lichtenhagen“ von 1992 bis zum NSU?
Mai 11 um 19:00 – 21:00

Generation Lichtenhagen“ von 1992 bis zum NSU?

Die Veranstaltungsreihe „Rostock-Lichtenhagen 1992 -2017“ der Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock in Kooperation mit parteinahen Stiftungen.

Generation Lichtenhagen“ von 1992 bis zum NSU?
Sozialisation rechtsextremer Akteure von Hoyerswerda und Lichtenhagen zum NSU
Referentin: Heike Kleffner

in Kooperation mit der „Rosa Luxemburg Stiftung“, MV

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jun
1
Do
Veranstaltung: Sinti und Roma | Die unerwünschte Minderheit
Jun 1 um 19:00 – 21:00

Veranstaltung: Sinti und Roma | Die unerwünschte Minderheit

Die Veranstaltungsreihe „Rostock-Lichtenhagen 1992 -2017“ der Arbeitsstelle Politische Bildung der Universität Rostock in Kooperation mit parteinahen Stiftungen.

Sinti und Roma | Die unerwünschte Minderheit.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Benz.

in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, MV

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jul
6
Do
Wie kann Integration in der Kommune gelingen?
Jul 6 um 19:00 – 21:00

Vorlesungsreihe „Rostock-Lichtenhagen 1992-2017“

„Wie kann Integration in der Kommune gelingen?“

mit Dr. Wolfgang Richter, Dr. Rubén Cárdenas, Steffen Bockhahn, Juri Rosov (angefragt), Birgit Hakendahl, Alaa und Ammar Quabbani

Die pogromartigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 warfen nicht nur einen schweren Schatten auf das Bild der Stadt. Sie waren gleichzeitig auch mahnendes Motiv und Ansporn für ein besonderes Engagement für Integration in der Stadt. Ehrenamtlich Engagierte unterstützen maßgeblich die Aufnahme und Integration Geflüchteter in Rostock. Wie können Willkommenskultur und Integrationsarbeit langfristig gelingen? Welche Kompetenzen und gesellschaftspolitischen Strategien braucht es, um ein diskriminierungsfreies Klima in der Kommune zu verankern und Vielfalt als Chance zu begreifen. Wir freuen uns mit Migrant_innen, zivilgesellschaftlichen und städtischen Akteuren ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam ein zukunftsfähiges Bild einer gelungenen Integrationsarbeit in Rostock zeichnen zu können.

Moderation: Nathalie NadAbonji

Veranstalter: Arbeitsstelle für politische Bildung an der Universität Rostock, Heinrich-Böll-Stiftung MV

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

 

Jul
19
Mi
Eröffnung der Ausstellung „Verordnete Solidarität. Der Umgang mit ´Fremden`in der DDR“
Jul 19 um 18:00 – 22:00


Eröffnung der Ausstellung „Die verordnete Solidarität“

Die Ausstellung wird am 19. Juli 2017 ab 18 Uhr mit prominenten Gästen eröffnet.

Dr. Bernd Wagner eröffnet die Ausstellung mit einem Vortrag zu Rechtsextremismus in der DDR bis hin zu den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen 1992.  Dr. Wagner war während der DDR Kriminalpolizist, nach 1990 war er als Leiter der AG Extremismus innerhalb der Kriminalpolizei für die neuen Bundesländer zuständig. Durch diese Tätigkeiten ist er ausgewiesener Experte im Bereich Rechtsextremismus während und nach der DDR.

Zur Diskussion kommt anschließend Ingo Hasselbach hinzu, einer der bekanntesten Neonazi-Aussteiger der Bundesrepublik. Er schloss sich in der späten DDR der rechtsextremen Szene an, wurde nach 1990 zu einem führenden Kopf der Szene. 1993 entschied er sich zum Ausstieg und schrieb mehrere Bücher über seine Zeit als Neo-Nazi. Mit Dr. Bernd Wagner zusammen gründete er im Jahr 2000 die Initiative EXIT, um Ausstiegswilligen aus der rechtsextremen Szene zu helfen.

Veranstalter: Bündnis Groß Klein für Alle

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jul
20
Do
Ausstellung „Die Verordnete Solidarität. Der Umgang mit »Fremden« in der DDR.“
Jul 20 um 00:00 – Sep 8 um 00:00

Ausstellung „Die Verordnete Solidarität. Der Umgang mit »Fremden« in der DDR.“

Die Plakatausstellung zeigt die historischen Ursachen von Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Ostdeutschland. Der problematische Umgang mit »Fremden« in Teilen der ostdeutschen Bevölkerung zieht sich bis in die Gegenwart. In den Blick genommen werden Aspekte der von »oben« initiierten internationalen Solidarität und die verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik.

Veranstalter: Bündnis Groß Klein für Alle

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Öffnungszeiten:

Mo-Do   10.00 bis 18.00 Uhr und Fr   10.00 bis 14.00 Uhr

Aug
14
Mo
Filmvorführung: „The Truth lies in Rostock“
Aug 14 um 19:00

August 1992,
Rostock Lichtenhagen.

Die Polizei schaut einfach zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Geflüchtete (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen mit Molotowcocktails bombardieren.

Eine Montage mit Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern, Interviews mit Antifaschist*innen, den vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern.

Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. In Zeiten, in denen rassistische Mobilisierungen gegen Geflüchtete, deren Unterkünfte und alle die nicht als „deutsch“ wahrgenommen werden zur Tagesordnung gehören, ist es wichtiger denn je, sich reflektiert mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Dazu gehören neben der Betrachtung der Geschichte auch ein kritischer Blick auf die Gegenwart und mögliche Zukunft.

Darum organisieren wir als Gruppe „No Turning Back“ eine Veranstaltungsreihe, die das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive beleuchten soll.

Aug
16
Mi
Ausstellung „Vietnamesische Rostocker. Ehemalige Vertragsarbeiter erzählen“
Aug 16 um 16:00 – Okt 28 um 18:00

Ausstellung „Vietnamesische Rostocker. Ehemalige Vertragsarbeiter erzählen“

In den 70er und 80er Jahren kamen zahlreiche Vietnamesinnen und Vietnamesen als Vertragsarbeitnehmer in die DDR. Ende der 80er Jahre waren es ca. 60.000 Frauen und Männer aus Vietnam, die hier arbeiteten und lernten. Wie war ihre Lebenssituation in Vietnam? Welche Vorstellungen hatten sie von der DDR und den Deutschen? Wie erlebten sie die Wendezeit, als plötzlich alles ungewiss war? Warum entschieden sie sich, hier zu bleiben, und wie sehen sie ihre Perspektive heute? Mit Erinnerungen aus ca. 30 Jahren, gesammelt in Gesprächen, und illustriert durch Fotografien und andere Zeitdokumente, widmet sich die Ausstellung diesen Fragen. Die Zitate und Bilder zeugen sowohl von den Höhepunkten als auch den Schwierigkeiten eines Lebens in einem (nicht mehr) fremden Land, die viele der Rostocker, die aus Vietnam gekommen sind, erlebt haben.

Veranstalter: Diên Hông – gemeinsam unter einem Dach e.V.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vortrag: „Kontext, Dimension und Folgen rassistischer Gewalt“
Aug 16 um 19:00

Die Ereignisse von Rostock Lichtenhagen gelten als die massivsten rassistischen Ausschreitungen oder gar das größte Pogrom der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mehr als 100 Menschen entgingen nur knapp dem Tod in den Flammen. Der Eskalation vorausgegangen war ein anwachsender Rassismus in den Medien und der Politik. Ihr folgte nicht nur eine Welle rechter Gewalt, sondern auch die weitgehende Einschränkung des Grundrechts auf Asyl.

Bundespolitische Debatten um die vermeintlichen „Scheinasylanten“ und „Zigeuner“, institutionelles Versagen in der Flüchtlingspolitik und eskalierende rechte Gewalt kamen in Rostock in einer verheerenden Dynamik zusammen. Hinterfragt werden muss insbesondere die Beteiligung der vielen ungezählten Anwohner, die jeden Brandsatz mit Jubelrufen begrüßten. In ihrer konformistischen Revolte verstanden sie sich nicht als Außenseiter oder gar Extremisten. Sie wähnten sich in der Mitte der Gesellschaft, gar als Stimme des Volkes.

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. In Zeiten, in denen rassistische Mobilisierungen gegen Geflüchtete, deren Unterkünfte und alle die nicht als „deutsch“ wahrgenommen werden zur Tagesordnung gehören, ist es wichtiger denn je, sich reflektiert mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Dazu gehören neben der Betrachtung der Geschichte auch ein kritischer Blick auf die Gegenwart und mögliche Zukunft.

Darum organisieren wir als Gruppe „No Turning Back“ eine Veranstaltungsreihe, die das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive beleuchten soll.

Aug
18
Fr
Podiumsdiskussion »25 Jahre Rostock Lichtenhagen – Das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive«
Aug 18 um 19:00

Es ist in den vergangenen Jahren sehr viel über Lichtenhagen gesagt und geschrieben worden. Um dieses Bild zu erweitern, möchten wir der Perspektive der beteiligten Antifaschist*innen Gehör verschaffen. Dazu laden wir zu einer moderierten Podiumsdiskussion ins Peter-Weiss-Haus ein.

Neben den Ereignissen von 1992 soll bei der Veranstaltung auch die aktuelle politische Situation Beachtung finden.
In wie weit können die rassistischen Mobilisierungen von heute mit den Situationen Anfang der 90er verglichen werden?
Welche Kontinuitäten bestehen zwischen Heidenau, Bautzen und Rostock Groß Klein auf der einen Seite und Solingen, Mölln und Lichtenhagen auf der anderen Seite?
Wo sehen die Zeitzeugen*innen aber auch Unterschiede?

Im August 2017 jährt sich das Pogrom von Lichtenhagen zum 25. Mal. In Zeiten, in denen rassistische Mobilisierungen gegen Geflüchtete, deren Unterkünfte und alle die nicht als „deutsch“ wahrgenommen werden zur Tagesordnung gehören, ist es wichtiger denn je, sich reflektiert mit den Ereignissen von damals auseinanderzusetzen. Dazu gehören neben der Betrachtung der Geschichte auch ein kritischer Blick auf die Gegenwart und mögliche Zukunft.

Darum organisieren wir als Gruppe „No Turning Back“ eine Veranstaltungsreihe, die das Pogrom aus antifaschistischer Perspektive beleuchten soll

Aug
21
Mo
Film & Publikumsgespräch „Wir sind jung. Wir sind stark.“
Aug 21 um 19:00 – 23:00

Film & Publikumsgespräch „Wir sind jung. Wir sind stark.“
u.a. mit Burhan Qubani, Regisseur und Martin Behnke, Drehbuchautor

Der Spielfilm „Wir sind jung. Wir sind stark.“ erzählt vom Gipfel der rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992. Es ist die Geschichte eines Tages, dem 24. August 1992, aus den Blickwinkel unterschiedlicher Menschen. Sie alle eint die Sehnsucht nach einer Heimat, Liebe und Anerkennung. Doch am Ende dieses Tages werden einige von ihnen um ihr Leben fürchten, während andere Molotow-Cocktails werfen und Interviews geben. „Wir sind jung. Wir sind stark.“ zeigt, wie eine Gesellschaft vor den Augen der Weltpresse, in einer der schlimmsten Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte, moralisch gegen die Wand fährt.

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Aug
22
Di
Demokratiezelt der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock
Aug 22 um 13:00 – 17:00
  • Vorstellung der Archivarbeit „Lichtenhagen im Gedächtnis“ mit Soziale Bildung e.V.
  • Wand „Mein Zeichen gegen Rassismus in Rostock“ der AWO Rostock

Das Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Hansestadt Rostock die Möglichkeit zu bieten, sich über das Bundesprogramm zu informieren, Projekte der Partnerschaft der Hansestadt Rostock kennenzulernen, Vorschläge zum Zusammenleben in unserer Stadt und Gesellschaft zu geben, Kontakt zu Akteuren aufnehmen, Netzwerkarbeit anzubahnen.

Gedenkveranstaltung in der Marienkirche und Einweihung Kunstobjekt „Staatsgewalt“
Aug 22 um 17:00 – 19:00

Gedenkveranstaltung in der Marienkirche und Einweihung Kunstobjekt „Staatsgewalt“

Hauptredende:

  • Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma,

  • Dr. Barbara Hess, Kunstwissenschaftlerin

performative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«

anschließend Einweihung Kunstobjekt „Politik“ vor dem Rathaus

 

Aug
23
Mi
Demokratiezelt der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock
Aug 23 um 13:00 – 16:00
  • Vorstellung Projekt der Musikschule Vierteltakt „Musik gegen Gewalt“
  • Wand „Mein Zeichen gegen Rassismus in Rostock“ der AWO Rostock

Das Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Hansestadt Rostock die Möglichkeit zu bieten, sich über das Bundesprogramm zu informieren, Projekte der Partnerschaft der Hansestadt Rostock kennenzulernen, Vorschläge zum Zusammenleben in unserer Stadt und Gesellschaft zu geben, Kontakt zu Akteuren aufnehmen, Netzwerkarbeit anzubahnen.

Einweihung Kunstobjekt „Medien“
Aug 23 um 17:30 – 20:00

Einweihung Kunstobjekt „Medien“

  • Einweihung Kunstobjekt „Medien“ vor der Ostsee-Zeitung, Richard-Wagner-Straße
  • performative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«
Aug
24
Do
Demokratiezelt der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock
Aug 24 um 13:00 – 16:00
  • Vorstellung Projekte von Rostock hilft e.V.
  • Wand „Mein Zeichen gegen Rassismus in Rostock“ der AWO Rostock

Das Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Hansestadt Rostock die Möglichkeit zu bieten, sich über das Bundesprogramm zu informieren, Projekte der Partnerschaft der Hansestadt Rostock kennenzulernen, Vorschläge zum Zusammenleben in unserer Stadt und Gesellschaft zu geben, Kontakt zu Akteuren aufnehmen, Netzwerkarbeit anzubahnen.

Einweihung Kunstobjekt „Gesellschaft“
Aug 24 um 17:00 – 22:00
  • Einweihung Kunstobjekt „Gesellschaft“ am ehemaligen Standort des JAZ an der Hermannstraße/ Ecke August-Bebel-Straße
  • performative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«
  • 18 bis 22 Uhr: kommunikativer Austausch und kulturelles Rahmenprogramm
Aug
25
Fr
Demokratiezelt der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock
Aug 25 um 13:00 – 16:00
  • Vorstellung Projekte Ökohaus e.V.
  • Wand „Mein Zeichen gegen Rassismus in Rostock“ der AWO Rostock

Das Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Hansestadt Rostock die Möglichkeit zu bieten, sich über das Bundesprogramm zu informieren, Projekte der Partnerschaft der Hansestadt Rostock kennenzulernen, Vorschläge zum Zusammenleben in unserer Stadt und Gesellschaft zu geben, Kontakt zu Akteuren aufnehmen, Netzwerkarbeit anzubahnen.

Einweihung Kunstobjekt „Staatsgewalt“
Aug 25 um 17:00 – 18:00

Einweihung Kunstobjekt „Staatsgewalt“

  • Einweihung Kunstobjekt „Staatsgewalt“ an der Polizeiinspektion Ulmenstraße
  • performative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«
„Nichts gelernt? – Wie Behörden mit Betroffenen von Rassismus umgehen“
Aug 25 um 18:00 – 20:00

1992: Hunderte Rassist_innen greifen im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen tagelang die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst) und ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter_innen an. Am Abend des 28. August setzen sie die Unterkunft der Vietnames_innen, in der sich mehr als 100 Menschen befinden, in Brand. Die Polizei, die schon in den Tagen zuvor die Angriffe nicht wirkungsvoll verhinderte, hat sich zu diesem Zeitpunkt komplett zurückgezogen.

2000 – 2007: Der rassistischen Mordserie des  Terrornetzwerkes Nationalsozialistischer Untergrunds (NSU) fallen neun Menschen zum Opfer. Bei Bombenanschlägen in Köln und Nürnberg werden zahlreiche Menschen verletzt, vielen von ihnen schwer. Die Polizei schließt Rassismus als Tatmotiv über Jahre aus. Vielmehr verdächtigt sie die Betroffenen und ihr soziales Umfeld.

2015 – 2016: Bundesweit mobilisieren Neonazis und andere Rassist_innen gegen Geflüchtete. In der Folge kommt es zu einer Welle von Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte. Im Juni 2016 veröffentlicht Amnesty International den Bericht Leben in Unsicherheit – Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt. Darin fordert die Organisation eine konsequentere Verhinderung und Aufklärung rassistisch motivierter Straftaten und thematisiert institutionellen Rassismus als ein mögliches Hindernis.

Wie hat sich der Umgang staatlicher Behörden mit Rassismusbetroffenen in den vergangenen 25 Jahren verändert? Welche Auswirkungen hat deren Agieren auf Betroffene? Welche Forderungen stellen diese? Was kann die aktive Zivilgesellschaft in Zusammenarbeit mit ihnen leisten, um Rassismus in all seinen Formen wirkungsvoller zu bekämpfen?

Diese Fragen möchten wir 25 Jahre nach den rassistischen Pogromen in Rostock Lichtenhagen und am Tag der Einweihung der Gedenkstele Staatsgewalt an der Polizeiinspektion Rostock diskutieren mit:

  • Dr. Dorothee Haßkamp – Themengruppe Antirassismus von Amnesty International
  • Mai Phuong Kollath (angefragt) – Interkulturelle Beraterin und Zeitzeugin
  • Maxime Sanvi Sodji – Antirassistischer Aktivist und Sozialarbeiter beim Ökohaus Rostock
  • Franz Zobel – Mitarbeiter des Thüringer Beratungsprojektes ezra

Veranstaltungsflyer hier

Veranstalter: Migrantenrat Rostock, Bunt statt Braun e.V., Waldemarhof e.V.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Open Air Kino „Wir sind jung. Wir sind stark“
Aug 25 um 20:30 – 22:30

Film „Wir sind jung. Wir sind stark.“

Auftaktgespräch mit Regisseur Burhan Qurbani sowie den Zeitzeugen Nguyen Do Thinh (angefragt) und Dr. Wolfgang Richter

Veranstalter: Bunt statt braun e. V., Kolping-Begegnungszentrum Lichtenhagen

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Aug
26
Sa
Tag der Vielfalt in Rostock
Aug 26 um 10:00 – 18:00
  • Fahrrad-Demo

Treffpunkt 9:45 Uhr Neuer Markt

Die Demonstration führt entlang der Standorte der Kunstwerke:

10:00 Uhr Kunstwerk Politik Neuer Markt 1a

10:30 Uhr Kunstwerk Medien Ostsee-Zeitung, Richard-Wagner Str. 1

11:00 Uhr Kunstwerk Gesellschaft Hermannstr. 1

11:45 Uhr Kunstwerk Staatgewalt Polizeiinspektion, Ulmenstraße 54

14:00 Uhr Kunstwerk Selbstjustiz Mecklenburger Allee 18

  • Ab 15 Uhr Wiese nördlich des „Sonnenblumenhauses“

Stände und Aktionen von Vereinen und Initiativen zum Informieren und Mitmachen u.a. Dien Hong e.V., Spiel und Spaß mit den SBZ Rostocks, CSD e.V., Rostock hilft, Sport-angebote des Stadtsportbundes, Migrantenrat Rostock, Ökohaus e.V., Groß Klein für Alle, Bunt statt braun,

Gesicht zeigen gegen Rassismus in Rostock!

Verschiedene Rostocker Vereine, Bündnisse, Kirchgemeinden, Verbände und engagierte Einzelpersonen haben dazu aufgerufen, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus hier in Rostock zu setzen und sich gemeinsam mit den Betroffenen zu solidarisieren!
Alle Interessierten konnten auf einer „Wandernden Wand gegen Rassismus“ ihr persönliches Zeichen gegen Rassismus setzen. Die Aktion hat am 17. März 2017 mit einer Kundgebung auf dem Uniplatz begonnen. Die Wand wurde in verschiedene Feste, Veranstaltungen und Projekttage eingebunden und so Plane um Plane beschrieben. Die gesammelten Werke (mehr als 25 gestaltete Planen) werden präsentiert.  Und es gibt letztmalig die Gelegenheit eine eigene Aussage gegen Rassismus und für Vielfalt auf einer Plane zu gestalten.

  • Info-Zelt „Lichtenhagen im Gedächtnis- Vielfalt erleben“ im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie“

Der Verein „Soziale Bildung e.V.“ präsentiert gesammelte Bestände des Archives „Lichtenhagen im Gedächtnis“ und steht für Fragen zum Archiv zur Verfügung. Gesprächs- und Diskussionsrunden mit dem Künstlerkollektiv Schaum und anderen Beteiligten der Einweihung des Kunstwerkes Selbstjustiz, u.a. Ibrahim Aslan und Kenan Emeni

  • Bühnenprogramm:

15:00 Uhr Begrüßung durch Elke Watzema, Vereinsvorsitzende Bunt statt braun e.V. und Ralf Mucha, Ortsbeiratsvorsitzender Lichtenhagen

Lichtenhagen – Worte der Religionsgemeinschaften Rostocks

Juri Rosov, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Rostock,

Tilman Jeremias, Pastor für Mission und Ökumene im Ev.-Luth. Kirchenkreis Mecklenburg

Dr. Maher Fakhouri, Sprecher des Islamischen Bunds Rostock

Vokalquartett „Dreydl“ der jüdischen Gemeinde und viele andere Musikerinnen und Musiker

Perfomative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«

 

  • ab 16:30 Uhr

Alex Diehl

Neben Songs mit aufrichtigen Botschaften wie dem deutschlandweit schon bekannten Friedensong „Nur ein Lied“ sind auf „Bretter meiner Welt“ vor allem auch sehr persönliche, autobiografische Songs zu finden. Die Musik ist ehrlicher Singer-Songwriter Folk-Pop mit akustischer Prägung.

Isolation Berlin
Genre: Berliner Schule/ Protopop,
„Während wir uns einhüllten in Rauchschwaden und unsere gequälten Seelen mit dem Dämon Alkohol endgültig zu morden versuchten, flog uns so manches düstere Lied zu, wie böse Träume in schwarz umwölkter Nacht. Und indem wir sie mit bebender Brust aus unseren gramverzerrten Totenmasken wieder entließen, löste sich der ein oder andere quälende, alteingebrannte Schmerz aus unseren vernarbten Herzen, um kreischend noch kurz um den mühsam rudernden Deckenventilator zu kreisen und dann mit einem gellenden Schrei durch die morschen Kneipendielen geradezu in die Hölle zu fahren. Jedes Lied war ein Mord und eine Auferstehung.“
Fightball
Genre: Punk/Rock/Alternative. Ohne ihre aus dem Punkrock stammenden Wurzeln zu vergessen, locken die Fünf mit erneuter musikalischer Diversität. Wie auch immer man ihren Stil bezeichnen mag, FIGHTBALL beweisen mit ihrer Dynamik Durchschlagskraft, Facettenreichtum und musikalisches Geschick.

Sookee
Genre: Rap. Wer dachte die Berliner Rapperin und Feministin hätte sich zwischenzeitlich auf die faule Haut gelegt, hat sich mächtig getäuscht. Mit ihrem neuen Album kommt sie frisch und fresh im Frühling
zurück um die Bühnen des Landes um uns alle wieder Lila einzufärben. Wir dürfen uns riesig auf Sookee freuen – mit große Herzen und inhaltliche Anliegen, von denen wir inzwischen wissen, dass sie den Deutschrap bereichern.
Odeville
Genre: Pop/Rock/Indie,
Bei dem deutschsprachigen Album ist die Intensität und Liebe der Texte fast greifbar und doch ist es eben ein Stimmungswechsel fühlbar.

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Einweihung Kunstprojekt „Selbstjustitz“
Aug 26 um 14:00 – 15:00

Begrüßungsworte:

Ralf Mucha, Ortsbeirat Lichtenhagen

Ibrahim Arslan (Opfer und Überlebender des rassistischen Brandanschlags am 23.11. 1992 in Mölln)

Kenan Emini (Vorsitzender Roma Center Göttingen)

Tran Thi Thanh Thu (Diên Hông – Gemeinsam unter einem Dach e.V.)

Perfomative künstlerische Intervention »Gedenkstücke«

Moderiertes Gespräch von Ralf Mucha mit den Zeitzeugen Pham Thi Tuyet, Nguyen Do Thinh und Dr. Anne Kellner.

Die Einweihung nehmen vor:

Pham Thi Tuyet, Nguyen Do Thinh und Dr. Anne Kellner