Ausstellung „Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen - 10 Jahre danach“

Die Wanderausstellung „Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen – 10 Jahre danach.“  beinhaltet 24 Tafeln zu vier Themenschwerpunkten:

  • Die Ereignisse von Lichtenhagen im Umfeld der damaligen politischen und sozialen Situation, die Opfer und die Akteure.
  • Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus – was ihn ausmacht, welche Ursachen er hat.
  • Migration in Deutschland – Realitäten, Chancen und Probleme.
  • Rostock heute – Initiativen und Projekte für die Integration von Migranten und Asylbewerbern, für Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Die Ausstellung erinnert an die rassistischen Ausschreitungen vor nunmehr 12 Jahren und vermittelt die heute noch relevanten Aspekte weiter. Die Zusammenhänge werden erkennbar, die rechtsextreme Gewalt unter ähnlichen Rahmenbedingungen wiederholbar machen würden.
Die Ausstellung zeigt, dass solche Ereignisse nicht einfach über uns kommen. Es ist immer das Handeln oder Nichthandeln von Menschen, das zu solchen Ereignissen führt. Wir wollen eigenes Handeln oder Nichthandeln hinterfragen.

Die Ausstellung ist in folgenden Bereichen einzusetzen:

  1. Als Grundlage oder in Kombination mit anderen Schulprojekten zu Anti- Rassismus-Themen
  2. Als Anschauungs- und Informationsmaterial für den Sozial-, Geschichts-, Politik- oder Religionsunterricht
  3. In der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung

Zur Unterstützung einer umfassenden Aufarbeitung wurde in Ergänzung zur Ausstellung ein Internetportal unter www.living-with-conflict.org/lichtenhagen erstellt.

Die Begleitbroschüre "Trauma einer Stadt" liefert umfangreiches Hintergrundwissen zur Wanderausstellung :

» Begleitbroschüre "Trauma einer Stadt" [pdf:255 KByte]

Bei Interesse stehen wir Ihnen für weitere Fragen unter post@buntstattbraun.de oder telefonisch unter 0381/252 35 61 in der Geschäftsstelle zur Verfügung.       

Die Ausstellung war bisher nicht nur in vielen Orten innerhalb sondern auch außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern,  bereits vom 4. November 2004 bis zum 23. Januar 2005 in der Gedenkstätte und Bunkermuseum Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), zu besichtigen.